Get Shit done: 10x Produktiver mit diesen 3 Methoden

(Lesezeit: ca. 2 Minuten) Erfolg hat drei Buchstaben: TUN! (Johann Wolfgang von Goethe)

Backstory

Tun, machen, Gas geben und Dinge fertig machen ist immer die Basis aller Progression unserer Start-Ups gewesen. Gleichzeitig ist das ewige Motivationsgelaber auch irgendwie abgedroschen.

Neue Perspektive

Wir entpacken Produktivität in diesem Post andersherum und kommen über das Gegenteil zu den Erkenntnissen. Im Rahmen dieser Recherche ist es mein Ziel auf den Konzepten der Indolenz, Lethargie und Stagnation zu expandieren und die Ursachen zu identifizieren um sie damit kontrollierbar zu machen.

Prokrastination

Prokrastination (lat. Pro = vorwärts, crastinas = zu Morgen gehörig, also rough übersetzt „nach vorne schieben auf Morgen“) bedeutet etwas nicht zu tun, obwohl man weiß, dass man es tun sollte (nebenbei auch meine sehr unelegante Definition von Zeitverschwendung).

Ich merke immer wenn es passiert! 

Das Gefühl ist ganz deutlich! Ich spüre ein klares Pflichtbewusstsein und ein scharfes Schuldgefühl weil ich meiner Pflicht nicht nachkomme.

Ein Zyklus beginnt

Ich durchlaufe jetzt immer wieder einen Zyklus der theoretisch endlos ist.

  • Entscheidung: Ich mache es später!
  • Führt zu Unmut: Warum bin ich grade so unproduktiv?
  • Führt zu Vernunft: Eigentlich müsste ich das jetzt echt machen!
  • Führt zur Schlussfolgerung: Weil ich so viel Unmut spüre und schlecht drauf bin, mache ich es lieber später, weil ich jetzt nicht konzentriert arbeiten kann!
  • Entscheidung: Ich mache es später!

Usw...

3 Mechanismen um diesen Zyklus zu unterbrechen (engl. State Break oder Pattern Interrupt)

1. Deadlines

Ich habe ein Zeitproblem bis ich ein Motivationsproblem habe!

Noch schlimmer als Prokrastination, ist die Verbindung mit Vergesslichkeit. Etwas aufzuschieben und es dann zu vergessen stört die aktuelle Planung im Moment der Erinnerung und generiert Stress.

Ich nutze meinen iPhone Kalender für 2. und 3. Deadlines die mich an die finale Deadline erinnern (Heads Up: Next week Abgabe).

Der Heads-Up reicht oft aus um eine Schrecksekunde zu ergeben die den Zyklus durchschlägt. Die einzelnen Deadlines verhindern Überforderung und helfen dabei die Aufgabe zu splitten.

2. Bewegung

Aktion kreiert Reaktion!

Aufstehen, lachen, die Fäuste ballen oder irgendetwas machen, was mir kurz einen Stein in den Weg wirft, hilft mir dabei für einen Augenblick aus der Routine auszubrechen um auf einen neuen Denkweg zu gelangen, der produktiver ist.

3. Reframing der Aufgabe

Worte sind mächtig, Ich nutze sie also im Kontext mit meinen To-Do’s sehr vorsichtig!

Version A: Du musst ein Puzzle Lösen, darfst aber vorher Playstation spielen.

Dieses Wording führt immer dazu, dass man lange Playstation spielen würde.

Version B: Du darfst Puzzle spielen so lange du willst, kannst auch vorher Playstation spielen.

Das Puzzle Spiel ist jetzt viel attraktiver.

4. Planung (BONUS)

Ich nutze 30 Min Slots zur Planung meiner Tage und Schonung meiner Entscheidungskraft. Wie ein Schüler in der 2. Klasse folge Ich diesem Ablaufplan und kann somit sicherstellen alle wichtigen Tasks des Tages umgesetzt zu haben, die für die Mittel- und Langfristige Zielsetzung wichtig waren.

Reflexionsfragen zu Werten und Charakterbild helfen mir auch dabei, emotionale Stärke und Klarheit zu etablieren und fest zu installieren.

Mein 66 Day Journal

Wenn Du meine exakten Planungs- und Reflexionsmechanismen auch für dich und deine Ziele nutzen willst, check auf jeden Fall mein 66 Day Journal, ein taktisches Tagebuch zur Realisation deiner Ziele in genau 66 Tagen.

In der Hoffnung dir bei deiner Produktivität geholfen zu haben, wünsche ich dir nur das Beste und bedanke mich für dein Interesse!

Stay inspired, matthew :)