Telefonieren wie der Wolf of Wallstreet: 12 simple Hacks

Telefonieren wie der Wolf of Wallstreet - Sofort deine Telefon-Schüchternheit überwinden!

(Lesezeit ca. 3 Minuten)

Du hast die Lösung endlich gefunden: 12 Hacks für killer Phone-Skills!

Das interessante an Schüchternheit ist die Vielseitigkeit. Es gibt Menschen die ohne Probleme vor hunderten Menschen sprechen können, aber Schwierigkeiten haben beim Einzelgespräch. Ebenso gibt es Menschen die gerne unter vier Augen sprechen aber nicht gerne telefonieren.

  • Kennst du die Angst und Nervosität vor einem anstehenden Anruf?

  • Die Schüchternheit und die Sorge nicht die richtigen Worte zu finden?

Wenn du diese Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, dann sind Emails ein Segen für dich – Kommunikation ohne Nervosität! Die Anzahl Anrufe sinkt und die Frage: „Darf ich dich gleich mal anrufen?“ ist allgegenwärtig. Und trotzdem gibt es sie immer wieder: Situationen in denen du telefonieren musst.

Um diese seltenen Momente „echter“ menschlicher Interaktion zu optimieren, habe ich hier für dich 12 Strategien die sofort gegen Telefon-Schüchternheit wirken!

Ursache:

Schlechte Erfahrungen mit vergangenen Gesprächspartnern sowie Konversationen die unangenehm waren, können dauerhafte Telefon-Schüchternheit konditionieren. Sobald du den Hörer in die Hand nimmst, wirst du an das negative Gefühl erinnert.

Außerdem wird es oft als schwierig empfunden, zu sprechen ohne zu gestikulieren. Es geht jetzt nur noch um Wortwahl und Tonalität – für viele eine Drucksituation.

  • Werde ich mich an alles erinnern was ich sagen will?

  • Versteht man mich gut?

  • Klinge ich komisch?

  • Klinge ich intelligent?

Hinzu kommt die Gefahr der Unklarheit – wer weiss wo das Gespräch hinführen wird - es gibt keinen Fahrplan.

  • Erreichst du die richtige Person oder nur die Mailbox?

  • Rufst du zu einem guten Zeitpunkt an oder störst du?

Die Schüchternheit kommt durch die fehlende Vorbereitung!

12 Hacks für killer Phone-Skills:

1. Atmen

Atmen (Nase ein, Mund aus), tief in den Bauch, langsam und jeweils 5 Sek halten (5 Sek ein, 5 Sek halten, 5 Sek aus). 5 Mal, um dein Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen und dich zu beruhigen.

2. Ziel

Mach dir klar was das Ziel deines Anrufes ist. Wenn du eine Destination hast, weißt du in welche Richtung du dich bewegen musst. Wenn nötig, mach dir Stichpunkte.

3. Intro

Hab ein starkes, kurzes „Opening“. Sobald du durch deine Einleitung gekommen bist, ist der Rest viel einfacher. „Wer, woher, warum?“ sind die Basis Punkte deiner Einleitung. „Hey, Matthew Mockridge hier von KEEN Holding, ich rufe an weil ich einen Produzenten für xyz suche. Ich habe ihre Firma entdeckt und hätte ein paar Fragen zum Produkt xyz. Sind sie der richtige Ansprechpartner?“ (immer sofort herausfinden ob der richtige Gesprächspartner erreicht wurde, der falsche kostet beide nur Zeit).

4. Fragen

Mach dir klar welche Fragen du hast und schreib sie auf. Das Telefonat sollte maximal effizient sein und alle Unklarheiten beseitigen.

5. Gegenfragen

Mach dir klar welche Gegenfragen kommen könnten und habe Feedback bereit (Kundennummern, Artikelnummern etc)

6. Übung

Üben! Wenn es ein wichtiges Gespräch ist, geh deine Einleitung 2-3 Mal laut durch und werde warm mit deinen Inhalten.

7. Warm-Up

Ruf vor deinem wichtigen Anruf jemanden an mit dem du gerne telefonierst um dein Gehirn in den Sprechmodus zu versetzen und den Teil deines Gehirns der das Telefonieren mit Stress verbindet, zu beruhigen.

8. Move

Spaziere während deines Anrufes und nutze ein Headset um frei zu gestikulieren. So fühlt sich dein Gespräch an wie eine Unterhaltung und dein Körper spricht das Telefonat mit. Außerdem sind deine Lungen frei und du bekommst gut Luft (der untere Teil der Lungenflügel funktioniert nicht optimal während du gebeugt sitzt) wobei das Gehirn 25% deines Sauerstoffs verwendet. Funktionierende Atmung ist elementar für ein gutes Telefonat.

9. Mind-Body-Conection 

Lächeln während des Gesprächs – sofort ändert sich deine Gemütslage und du fühlst dich entspannt und glücklich (Gefühle die dein Gehirn mit Lächeln verbindet)! Dein Puls wird gesenkt, deine Atmung wird ruhiger und deine Stimmfarbe wird wärmer.

10. Spiegeln

Schau in den Spiegel – Es ist verunsichernd die Mimik deines Gegenüber nicht zu sehen während ihr sprecht. Das eigene Gesicht im Spiegel zu sehen sendet dem Gehirn die Nachricht eines bekannten Gesprächspartners und entspannt die Situation (vor allem wenn du dich selber anlächelst!).

11. Wiederholen

Regelmäßig sprechen! Stell dir selbst die Herausforderung jeden Tag 3 Unternehmen anzurufen und nach Banalitäten zu fragen: Öffnungszeiten, Feiertage, Angebote. Übe dein Opening, dein Clsosing, werde entspannt am Telefon und assoziiere Lockerheit mit deinen Anrufen.

12. Seamless-Transitions

Lass dein Headset (Kopfhörer) in den Ohren, so das es keine spürbare Änderung gibt. So werden Unterhaltung und Telefonat eins und du misst dem Anruf nicht mehr so viel Wichtigkeit bei, was den Druck und den Stress verringert!

Viel Erfolg Amigo, enjoy!

Notes:

Mein Headset